Zarter Rinderbraten mit Soße und Kartoffelpüree

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Rinderbraten mit Kartoffelpüree

Wenn du richtig Lust auf Soulfood hast, das langsam vor sich hin schmort und die ganze Küche nach Sonntag duften lässt, ist dieser Rinderbraten genau dein Rezept. Zartes Fleisch, eine tief aromatische Rotweinsoße und fluffiges Kartoffelpüree – mehr Wohlfühlessen geht kaum. 🧡🍷🥔
Vorbereitungszeit 10 Minuten
Zubereitungszeit 1 Stunde 25 Minuten
Gesamtzeit 1 Stunde 35 Minuten
Portionen: 4 Personen
Gericht: Kartoffelpüree, Rinderbraten
Küche: Deutsch

Zutaten
  

Rindfleisch & Soße
  • 1 kg Rinderbraten vom Bug oder auch andere
  • 2 Zwiebeln gewürfelt
  • 3 Möhren gewürfelt
  • 2 Knoblauchzehen gehackt
  • 2 EL Tomatenmark
  • 500 mL Rotwein
  • 500 mL Rinderfond oder Brühe
  • 2 Zweige Thymian
  • 2 Zweige Rosmarin
  • 2 Lorbeerblätter
  • Salz & Pfeffer
  • Butterschmalz zum anbraten
Kartoffelpüree
  • 1 kg Kartoffeln
  • 100 g Butter
  • 150 mL warme Milch
  • Salz, Pfeffer, Muskat

Method
 

Vorbereitung
  1. Zwiebeln, Möhren und Knoblauch schälen. Danach alles in grobe Würfel schneiden und den Knoblauch pressen oder ganz fein schneiden.
Fleisch scharf anbraten
  1. Den Rinderbraten mit Küchenpapier trocken tupfen. Einen schweren Bräter oder gusseisernen Topf stark erhitzen, etwas Öl hineingeben und das Fleisch von allen Seiten richtig dunkel anbraten.
  2. Wenn der Braten rundum schön gebräunt ist, aus dem Topf nehmen und kurz zur Seite legen – die Röstaromen bleiben im Topf und geben später Power in die Soße.
Gemüse in den Bratensatz legen
  1. Im gleichen Topf nun Zwiebeln und Karotten anbraten, bis sie leicht Farbe bekommen. Ich hatte noch eingefrorene Möhren aus dem Garten, aber man kann auch frische Möhren nehmen. Dann den Knoblauch dazugeben und kurz mitrösten. Tomatenmark einrühren und eine Minute mitbraten, bis es leicht dunkler wird – das sorgt für diese richtig kräftige, „schmorige“ Note.
  2. Mit Rotwein ablöschen, dabei den Bratensatz mit einem Holzlöffel vom Topfboden lösen. Den Wein ein paar Minuten einkochen lassen, bis er etwas einreduziert ist. Jetzt Rinderbrühe, Thymian, Rosmarin und Lorbeerblätter dazugeben. Den Braten zurück in den Topf legen – die Flüssigkeit sollte ihn mindestens bis zur Hälfte, besser zu zwei Dritteln umgeben.
    Deckel drauf und ab damit in den Ofen: bei 160 °C (Ober-/Unterhitze) etwa 3 Stunden langsam schmoren, bis das Fleisch fast von allein zerfällt. Schaut zwischendurch nach, ob noch genug Flüssigkeit im Bräter ist. Ansonsten könnt Ihr noch Wasser oder mehr Brühe dazugeben.
Sauce finishen
  1. Wenn das Fleisch butterzart ist, den Braten vorsichtig aus dem Topf nehmen und warm halten (z. B. in Alufolie eingewickelt).Die Schmorflüssigkeit durch ein Sieb in einen kleineren Topf gießen und wieder auf den Herd stellen.Jetzt einkochen lassen, bis die Soße etwas dicker, dunkler und schön glänzend ist.Mit Salz und Pfeffer abschmecken – wer mag, kann zum Schluss noch ein kleines Stück kalte Butter unterrühren für extra Glanz und Geschmack.
Kartoffelpüree vorbereiten
  1. Während der Braten im Ofen vor sich hin schnurrt, die Kartoffeln schälen und in Salzwasser weich kochen.Abgießen, kurz ausdampfen lassen und dann mit Butter und warmer Milch zu einem cremigen Püree stampfen oder durch die Kartoffelpresse drücken. Mit Salz, Pfeffer und Muskat abschmecken – konsistenzmäßig so, dass es schön fluffig ist, aber nicht vom Teller läuft.
Anrichten & genießen
  1. Auf jeden Teller zuerst ein Bett aus Kartoffelpüree setzen. Ein Stück vom zarten Rinderbraten darauf legen, großzügig mit der dunklen Soße überziehen und nach Wunsch mit etwas gehackter Petersilie bestreuen. Als Beilage eignet sich dazu auch noch entweder Rotkohl oder Erbsen- und Möhrchen.

Notizen

Das Fleisch fällt beim Schneiden fast auseinander, das Püree ist schön buttrig und die Soße schmeckt nach Rotwein, Kräutern und ganz viel Zeit im Ofen – klassisches Comfort Food, das sich anfühlt wie ein Sonntag bei Oma, nur eben aus deiner eigenen Küche 🧡
Geeignet für Sonn- und Feiertage. Bei uns kommt es z.B. an Weihnachten auf den Tisch

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