Zutaten
Method
Spieße wässern
- Die Holzspieße für etwa 30 Minuten in kaltem Wasser einweichen. Dadurch verbrennen sie später auf dem Grill nicht ganz so schnell. Komplett feuerfest werden sie dadurch zwar nicht, aber wir wollen ja grillen und keine Fackelwanderung veranstalten.
Marinade anrühren
- Rapsöl, Salz, braunen Zucker, Knoblauchpulver, Paprikapulver und Cayennepfeffer in eine Schüssel geben und gründlich miteinander verrühren.Der Zucker darf sich dabei ruhig ein wenig im Öl verteilen. Spätestens auf dem Grill sorgt er für eine schöne karamellisierte Kruste.

Schweinebauch und Pizzateig schneiden
- Die Schwarte vom Schweinebauch entfernen. Tipp: Die könnt Ihr auch super einfach so auf den Grill legen und wegknuspern.Den Schweinebauch in möglichst dünne, längliche Streifen schneiden.Je dünner der Schweinebauch geschnitten ist, desto einfacher lässt er sich später um die Spieße wickeln und desto knuspriger wird er beim Grillen.

- Den Pizzateig ausrollen und ebenfalls in lange Streifen schneiden. Die Teigstreifen sollten ungefähr die gleiche Breite wie die Schweinebauchstreifen haben.

Grillfackeln wickeln
- Die Schweinebauchstreifen einmal ordentlich durch die Marinade ziehen.

- Anschließend spiralförmig und möglichst eng um einen gewässerten Holzspieß wickeln. Die Enden gut andrücken, damit sich beim Grillen nicht direkt alles wieder verabschiedet.Falls ein Streifen nicht für den ganzen Spieß reicht, einfach mit einem weiteren Stück weitermachen. Das ist schließlich Handarbeit und keine industrielle Grillfackelproduktion.

- Danach den Pizzateig ebenfalls wie das Fleisch um den Spieß wickeln. Am besten in die kleinen "Rillen" zwischen dem Schweinebauch. Wenn Ihr noch Marinade übrig habt, könnt Ihr den Pizzateig ebenfalls noch mit der Marinade bestreichen.

Knusprig grillen
- Die Grillfackeln bei mittlerer, indirekter Hitze auf den Grill legen.Unter regelmäßigem Wenden etwa 15 bis 20 Minuten grillen, bis der Schweinebauch schön gebräunt, der Pizzateig durchgebacken und die Oberfläche knusprig ist.Auf einer Feuerplatte funktioniert das Ganze ebenfalls hervorragend. Hier die Fackeln zunächst in einem etwas weniger heißen Bereich garen und zum Schluss für die Kruste kurz in die heißere Zone legen.Wichtig: Nicht zu heiß starten. Durch den braunen Zucker kann die Marinade sonst schnell dunkel werden, während der Pizzateig innen noch roh ist.

Notizen
Die Grillfackeln schmecken besonders gut mit einem rauchigen BBQ-Dip, Knoblauchsoße oder einem frischen Kräuterquark.
Wer es noch etwas schärfer mag, erhöht einfach die Menge Cayennepfeffer oder gibt ein paar Chiliflocken in die Marinade. Wer es rauchiger möchte, verwendet geräuchertes Paprikapulver.
