Zutaten
Method
Allgemeine Vorbereitung
- Als erstes kümmern wir uns um die Vorbereitung – dann läuft später alles ganz entspannt durch. 🧅🥓Zuerst werden die Zwiebeln geschält und in feine Würfel geschnitten. Danach ist der Bacon dran, auch den schneidest du in kleine Stücke. So verteilt sich das Aroma später perfekt im Burger – überall ein bisschen Rauch, Salz und Umami, genau so soll’s sein.Wenn du deinen Burger gern mit etwas Frische aufpeppen willst, kannst du jetzt schon den Salat waschen und Gurke und Tomate in Scheiben schneiden. Das ist kein Muss, aber ich finde, ein bisschen Crunch und Frische stehen dem doch recht mächtigen Rösti-Raclette-Burger ziemlich gut. Wie viel Aufwand du da reinstecken möchtest, kannst du ganz entspannt selbst entscheiden.Beim Thema Buns und Rösti hast du freie Wahl:Du kannst natürlich alles selbst machen oder dir ein bisschen Arbeit sparen und auf fertige Produkte zurückgreifen. In diesem Fall habe ich mich für gekaufte Burger-Laugenbuns entschieden – ich liebe die einfach, weil sie schön herzhaft sind und super zum Rösti und der Käsesoße passen.Bei den Kartoffelrösti würde ich dir allerdings empfehlen, sie selbst zu machen. Die werden in der Regel deutlich knuspriger und aromatischer als die tiefgekühlte Variante. (Ganz ehrlich: Für die Bilderserie habe ich fertige benutzt – und genau deswegen weiß ich jetzt, dass die selbst gemachten deutlich besser sind 😄).Wenn alles vorbereitet ist – Zwiebeln & Bacon gewürfelt, optional Salat & Gemüse geschnitten, Buns und Rösti-Plan geklärt – geht’s weiter mit den nächsten Schritten: Zwiebelmarmelade, Raclette-Käsesoße und am Ende der Zusammenbau vom Burger.
Raclette-Béchamel-Soße
- Als Nächstes kümmern wir uns um das Herzstück dieses Burgers: die Raclette-Käsesoße. 🧀✨ Dafür lässt du zuerst die Butter in einem Topf bei mittlerer Hitze schmelzen. Sobald sie leise vor sich hinblubbert, rührst du das Mehl ein und lässt alles kurz zu einer Mehlschwitze anschwitzen – sie darf ruhig leicht goldbraun werden, dann ist der Mehlgeschmack weg und die Basis schön nussig. Jetzt gießt du nach und nach die Milch dazu, immer unter Rühren, damit keine Klümpchen entstehen und eine glatte, cremige Soße entsteht. Wenn die Konsistenz passt, würzt du mit Salz, Pfeffer und Paprikapulver. Während die Soße leise vor sich hinzieht, schneidest du den Raclettekäse in kleine Stücke und lässt ihn in der heißen Soße schmelzen. Zum Schluss kommt noch der Emmentaler dazu und wird gründlich untergerührt, bis sich alles zu einer dicken, seidigen Käseschicht verbindet. Wichtig: Die Soße jetzt nur noch bei sehr niedriger Hitze warm halten und immer mal wieder umrühren – Käse ist sensibel, und wir wollen cremige Raclette-Liebe, keine angebrannten Reste am Topfboden.

Zwiebelmarmelade
- Weiter geht’s mit der Zwiebelmarmelade – die sorgt dafür, dass der Burger nicht nur deftig, sondern auch richtig schön rund und leicht süß-würzig schmeckt. 🧅✨Dafür gibst du zuerst die Butter in eine Pfanne und lässt sie bei mittlerer Hitze schmelzen, bis sie leicht schäumt. Dann kommen die vorbereiteten Zwiebelwürfel und der Bacon dazu. Jetzt heißt es: Zeit lassen. Die Zwiebeln sollen nicht dunkel anbraten, sondern langsam glasig und weich werden, während der Bacon sein Fett auslässt und alles mit einem herzhaften Rauch-Aroma einhüllt. Wenn die Zwiebeln schön weich sind und leicht Farbe bekommen haben, streust du den braunen Zucker darüber und rührst alles gut durch. Der Zucker beginnt zu schmelzen und legt sich wie ein glänzender Mantel um Zwiebeln und Bacon – genau da wollen wir hin.Im nächsten Schritt löschst du das Ganze mit Portwein ab. Einmal kräftig aufschäumen lassen und dann die Hitze etwas reduzieren. Jetzt darf die Zwiebelmarmelade in Ruhe einköcheln, bis der Portwein fast komplett verkocht ist und nur noch eine sirupartige, dicke Schicht übrig bleibt, die alles zusammenhält.

Alles Zusammenfügen
- Jetzt kommt der beste Teil: alles zusammenbauen und aus den Einzelteilen einen absoluten Gönn-dir-Burger machen. 🍔🔥Damit die Buns nicht einfach nur langweilige Brötchen sind, gönnen wir auch ihnen ein Upgrade. Auf die obere Bun-Hälfte gibst du etwas Bacon und ein paar Stücke Emmentaler und legst sie in die indirekte Zone deines Grills (oder in den Backofen). So werden sie leicht knusprig, der Käse schmilzt an und du bekommst später diesen genialen „Cheese-Crunch“-Moment beim Reinbeißen. Während die Buns im Grill vor sich hin perfektioniert werden, kümmerst du dich um den Rest.In einer heißen Pfanne oder auf der Plancha brätst du jetzt die Burger-Patties an – entweder als Smashed Burger (schön flachgedrückt für maximale Röstaromen) oder als klassische fertige Patties, ganz wie du magst. Parallel dazu kommen die Rösti in die Pfanne oder auf die Grillplatte, bis sie von außen goldbraun und knusprig sind. Ich habe alles auf meinem Gasgrill zubereitet, weil ich so alles gleichzeitig warm halten konnte – sehr zu empfehlen, wenn du nicht jonglieren willst wie in einer Profiküche.Wenn Fleisch, Rösti, Buns, Zwiebelmarmelade und Käsesoße am Start sind, wird gestapelt. Unten auf den unteren Bun kommt zuerst ein Klecks Soße – bei mir war es eine Chipotle-Soße, die mit ihrer leichten Schärfe perfekt zum Käse und Bacon passt. Darauf kannst du nach Geschmack Salat, Tomaten- und Gurkenscheiben legen, wenn du ein bisschen Frische und Crunch im Burger magst. Als nächstes folgt eine ordentliche Portion deiner Zwiebelmarmelade, dann das saftige Patty. Jetzt kommt das Herzstück: Du gibst großzügig etwas von deiner Raclette-Béchamel über das Fleisch, sodass sie schön über die Seiten läuft. Oben drauf setzt du den knusprigen Rösti, der später beim Reinbeißen für den Crunch sorgt. Zum Abschluss krönt der obere Bun mit geschmolzenem Käse und Bacon das ganze Bauwerk.




- Einmal tief durchatmen, Burger in die Hand nehmen und einfach genießen – das ist dein selbstgemachter Big-Rösti-Style-Burger in besser. 😁🔥

Notizen
Die Nährwerte dieses Burges führen wir lieber nicht auf :-)
